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Drei-Stufen-Plan gegen Allergieleiden

So reduziert Ihr die Belastung durch Allergene

Tipps für Allergiker Bildquelle: Blueair

Menschen, die auf Milben-Hausstaub mit Schnupfen, Hustenattacken oder brennenden Augen reagieren, sollen den feinen Staubpartikeln aus dem Weg gehen. Kontaktvermeidung, wie Mediziner das nennen, sei immer noch das wirksamste Mittel gegen eine Allergie. Betroffenen hilft dieser gut gemeinte Rat herzlich wenig. Vor den krank machenden, luftgetragenen Allergenen zu flüchten, gleicht dem Lauf im Hamsterrad, denn viele Allergene sind allgegenwärtig. Blütenpollen, Katzenhaare und Milben-Hausstaub lassen sich nicht wie ungebetener Besuch schnell mal eben vor die Tür setzen. Sie schwirren in der Atemluft umher, drinnen wie draußen.

Trotzdem gibt es drei sinnvolle Strategien für Allergiker, mit denen sich die Belastung durch Allergene in Innenräumen spürbar reduzieren lässt.

  1. Sorgt für frische Luft
    Untersuchungen haben gezeigt, die Luft in Innenräumen ist bis zu 100 Mal stärker belastet als die Luft im Freien. Da ist es naheliegend, öfter am Tag kräftig durchzulüften. Für Hausstaub- und Tierhaar-Allergiker ein probates Mittel, sollten Pollenallergiker eher zurückhaltend sein. Schließlich ebnen offene Türen und Fenster Blütenpollen den Weg in die eigenen vier Wände.
     
  2. Packt das Übel an der Wurzel
    Setzt dort an, wo Allergene entstehen, sich wohlfühlen und vermehren. Hausstaub-Milben leben überwiegend in Matratzen, Bettdecken und Kopfkissen, aber auch in Teppichböden und Vorhängen. Allergendichte Milbenschutzbezüge (Encasings) bilden für die Staubpartikel zwischen Matratze, Decke und Kissen auf der einen und der Raumluft auf der anderen Seite eine unüberwindbare Barriere. So gelangt ein Großteil der Allergene erst gar nicht in die Atemluft. Ein zweiter positiver Effekt: Ein Encasing dreht den Versorgungshahn ab. Menschliche Hautschuppen, die „Lieblingsspeise“ der Milben, dringen nicht mehr zu deren „Wohnzimmer“ durch, es gibt weniger zu essen. Fehlende Nahrung bremst die Fortpflanzung der Tiere, was die Belastung weiter senkt. Verzichtet – soweit es geht – auf Vorhänge und saugt Eure Teppichböden so oft und gründlich wie möglich. Parkettboden, alternativ Laminat, hat den Vorteil, dass sich Milben darin erst gar nicht einnisten können.
     
  3. Reinigen der Raumluft
    Schwieriger wird die „Ursachenbekämpfung“ bei einer Tierhaar-Allergie. Die geliebte Katze ins Tierheim bringen, kommt für viele nicht in Frage. Auch Blütenpollen lassen sich nicht an der Haustüre abwimmeln und kommen genauso gerne durch das offene Fenster in Eure Wohnung. Trotzdem könnt Ihr dagegen etwas tun: Als dritte Strategie greift die effektive Luftreinigung. Ein moderner Luftreiniger mit HEPA-Filter holt je nach Partikelgröße bis zu 99,97 Prozent aller Schwebepartikel aus der Raumluft. So lassen sich Hausstaub, Blütenpollen, Tierhaare, Zigarettenrauchpartikel und in gewissen Umfang sogar Bakterien, Viren, Gase und Gerüche fast vollständig aus den eigenen vier Wänden verbannen.
     

 

Bildquelle: Blueair Luftreiniger

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