Neue Beiträge

Kaufkriterien für Luftreiniger

Wer vor hat, einen Luftreiniger zu kaufen, steht früher oder später vor der entscheidenden Frage: „Welches Gerät ist das richtige für mich?“ Die Antwort lautet wie so oft: „Es kommt darauf an!“

Zunächst einmal ist es wichtig, sich zu überlegen, was der Luftreiniger leisten soll. Neben Universalgeräten gibt es auch zahlreiche Luftreiniger, die speziell für bestimmte Einsatzgebiete entwickelt wurden.

Wollen Sie mit einem Luftreiniger dem Hausstaub (Milbenkot) den „Kampf“ ansagen? Möchten Sie Allergie auslösende (Blüten-) Pollen aus Ihrer Wohnnung verbannen? Oder stören Sie unangenehme Gerüche, wie Tabakrauch, Küchen- oder Haustiergeruch?

Ein weiteres Kriterium ist die Raumgröße. Die Reinigungsleistung des Gerätes muss gut auf das zu reinigende Luftvolumen abgestimmt sein, damit der Luftreiniger wirksam arbeiten kann. Ist das Gerät zu schwach ausgelegt – also der Raum für den Luftreiniger zu groß – schafft er es nicht, die gesamte Raumluft vollständig innerhalb eines sinnvollen Zeitintervalls umzuwälzen und zu filtern. Als Folge bleiben zu viele Partikel ungefiltert in der Raumluft zurück. Ebenso liefert ein überdimensionierter Luftreiniger nicht zwangsläufig auch bessere Ergebnisse. Neben einem höherem Energieverbrauch und lauteren Betriebsgeräuschen entwickelt ein zu leistungsstarker Luftreiniger unter Umständen auch unangenehme Zugluft.

Der Gesamtabscheidegrad liefert Informationen über die tatsächliche Filterleistung. Er sagt aus, wie hoch die Quote der gefilterten Partikel liegt, gemessen im Verhältnis zur gesamten Partikelmenge in einem Raum. Ein Gesamtabscheidegrad von 99,9 Prozent bedeutet, dass ein Luftreiniger von 10.000 Partikeln lediglich zehn Partikel durchlässt. Wesentlichen Einfluss auf diese Messgröße haben wiederum die Raumgröße sowie die Qualität des Filters. Je zuverlässiger ein Filter auch kleinste Partikel in der Raumluft erfasst, desto besser ist das Gesamtergebnis. Die besten Resultate erzielen hochwertige HEPA-Filter.

Vor allem bei Luftreinigern aus Fernost und den USA gibt es noch ein weiteres Qualitätskriterium, den so genannten CADR-Wert. CADR steht für Clean Air Delivery Rate und gibt Auskunft darüber, mit welchem Ergebnis der Luftreiniger die drei Partikelarten Rauch, Staub und Pollen aus der Raumluft holt. In erster Linie dient er dazu, verschiedene Luftreiniger-Modelle miteinander zu vergleichen. Um den CADR-Wert zu ermitteln, wird in herstellerunabhängigen Laborversuchen in einem 11,5 m2 großen Raum die Filterleistung für jede dieser drei Partikelarten gemessen. Dabei liegen die Messwerte zwischen 10 und 450 Kubikfuß pro Minute. Je höher der Wert, desto besser ist die Filterleistung für die jeweilige Partikelart. Allerdings sollte man auch den CADR-Wert nicht isoliert betrachten. Erst im Verhältnis zur Raumgröße ergibt sich eine sinnvolle Größe.

Weitere Informationen zu Luftreinigern gibt es unter:

www.luftreiniger.com/
www.luftreinigerdepot.de

2 Kommentare zu Kaufkriterien für Luftreiniger

  1. Schöner Artikel! Du hast das Wesentliche gut erklärt – danke dafür. Ein wichtiges Kriterium ist aber natürlich noch der Preis 😀

    • Martin Schmidt // 7. Dezember 2016 um 14:50 // Antworten

      Hallo Thomas,
      klar, der Preis spielt (fast) immer eine Rolle, egal, was man kauft. Allerdings kauft man sich einen Luftreiniger – im Vergleich zu manch anderen Sachen – weil man ihn wirklich(!) braucht. Zudem sind die Geräte von Blueair, IQAir, Daikin und Co. auf eine lange Lebensdauer ausgelegt. Sie sind technich ausgereift, die Innovationszyklen sind deutlich länger als bei Smartphones, Digitalkameras und anderen Elektrogeräten. Gute gewartet, hat man viele Jahre Freude an (s)einem Luftreiniger. Kaufpreis und Nutzwert (mehr Wohlbefinden und Lebensqualität) stehen daher in einem gesunden Verhältnis zueinander.

      Was man beim Kaufpreis auf jeden Fall auch beachten sollte, sind die Folgekosten für Wechselfilter. So liegen IQAir Luftreiniger in der Anschaffung immer einen Tick über den Preisen für Blueair-Geräte. Dafür sind bei IQAir die Wechselintervalle für die Filter deutlich größer, d.h. man spart an den Folgekosten. Dafür bietet Blueair eine breitere Modellpalette. Unterm Strich ist es immer ein Rechenexempel. Und natürlich entscheidet auch die Optik, welcher Luftreiniger einem persönlich besser gefällt. Ihren Hauptzweck, die Raumluft von schädlichen Partikeln zu befreien, erfüllen Luftreiniger von IQAir, Blueair, Daikin und anderer Hersteller in unserem Sortiment alle ganz hervorragend.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*