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Luftreiniger reduzieren Feinstaub im Wohnbereich

Die negativen Auswirkungen von Feinstaub auf unsere Gesundheit sind mit zahlreichen Studien belegt. Amerikanische Wissenschaftler vertreten sogar die Auffassung, Luftverschmutzung durch Feinstaub sei eine der größten vermeidbaren Todes- und Krankheitsursachen in den USA.

Aber was genau ist Feinstaub? Als Feinstaub werden Partikel in der Atemluft bezeichnet, deren Durchmesser kleiner als 10 Mikrometer sind. Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometer gelten als besonders gefährlich, weil sie im Nasen- und Rachenraum nicht gefiltert werden und daher tief in die Lunge vordringen können.

Zu den größten Verursachern von Feinstaub gehören Dieselfahrzeuge und Verbrennungsmotoren. Auch Zigarettenrauch enthält neben zahlreichen anderen gesundheitsschädlichen Stoffen eine relativ hohe Feinstaubkonzentration.

Saubere und frische Luft zum Atmen

Trotz nachhaltiger Maßnahmen wie das Ausweisen von Umweltzonen in Großstädten und Ballungszentrum geht man davon aus, dass die Feinstaubbelastung in Deutschland – wenn überhaupt – vorerst nur noch geringfügig abnehmen wird. Je nach Wetterlage kommt es daher immer wieder zu Feinstaubkonzentrationen, die über 35 µg/m3 und damit im kritischen Bereich liegen. Über das tägliche Lüften gelangt der Feinstaub auch in den Wohnbereich.

Eine gute Möglichkeit, sich vor Feinstaub zu schützen, bieten moderne Luftreiniger. Je nach Filtertyp und –klasse filtern die kleinen „Saubermänner“ bis zu 99,97 Prozent aller Partikel aus der Raumluft. Einige Geräte sorgen zusätzlich als Luftbefeuchter für ein gesundes Raumklima. Vor allem für Allergiker und Menschen, die unter Asthma leiden, können Luftreiniger das Wohlbefinden und die Lebensqualität spürbar verbessern.

Weitere Informationen rund um das Thema saubere Luft sowie eine große Auswahl an Luftreinigern finden Sie bei ÖKO Planet im Luftreinigerdepot und auf Luftreinger.com

20 Kommentare zu Luftreiniger reduzieren Feinstaub im Wohnbereich

  1. Für mich ist die Kombination aus Luftreiniger und Allergikerbettwäsche das Nonplusultra. Seit dem ich beides benutze ist echt Ruhe. Aber die Belastung ist auf jeden Fall imer schlimme rgeworden mit den Jahren. Gute Aufklärungsarbeit macht ihr hier!

    VG
    Alexander

    • Martin Schmidt // 20. Juni 2017 um 15:09 // Antworten

      @Alexander. Danke für Dein Lob :-). Deiner Meinung zur Kombination von Allergikerbettwäsche (Encasing) und Luftreiniger können wir uns voll und ganz anschließen. Im Team sind beide nahezu unschlagbar. Leider kommt der Luftreiniger in vielen Fachartikeln zur Haustaub-Allergie zu kurz. Milbenschutzbezug, Medikamente und Immuntherapie (Hyposensibilisierung) sind die klassischen Ratschläge. Natürlich steht deren Wirksamkeit außer Frage. Ergänzend dazu ist ein guter Luftreiniger mit HEPA-Filter ein wahrer Segen. Moderne Geräte surren – bei hoher Leistung – mittlerweile sehr leise vor sich hin. Mit einem Gesamtabscheidegrad von bis zu 99,9 Prozent filtern Luftreiniger von IQAir oder Blueair so gut wie alles aus der Raumluft, was einem Hausstaub-Allergiker zu schaffen macht. Für Dich alles Gute, vor allem, dass Du Deine Allergie weiter gut im Griff hast. — Martin von ÖKO Planet

  2. ich besitze einen Venta-Luftwäscher. Die Geräte sind wirklich toll. Seit ich den Venta in meiner Wohnung habe, geht es mir wirklich besser. Man benötigt keine Filtermatten, nur Wasser. Und im Winter sorgt er für eine angenehme Luftfeuchtigkeit.

    • Martin Schmidt // 7. März 2017 um 15:11 // Antworten

      Wichtig ist, stets auf sauberes Wasser zu achten bzw. ein geeignetes Mittel zu verwenden, damit sich im Wasserbad keine Keime bilden können. Allerdings mag nicht jeder solche Zusätze. Die Luftbefeuchtung – vor allem während der trockenen Heizperiode im Winter – ist natürlich ein sinnvoller „Nebeneffekt“

  3. Sehr schöner Beitrag zu der Feinstaubbeslastung. Der Feinstaub entsteht unter anderem auch durch Laserdrucker und Kopierer und ist somit besonders in Büros deutlich höher als vielleicht zu Hause.

    • Martin Schmidt // 8. Februar 2017 um 14:49 // Antworten

      @Fabian. Danke für Deine Ergänzung. Das ist völlig richtig. Feinstaub durch Laserdrucker ist ein viel diskutiertes Problem. Deshalb sollten beim Kauf, bei der Standortwahl und dem Betrieb der Drucker ein paar Dinge beachtet werden:

      • Tintestrahldrucker – sofern möglich – bevorzugen
      • Kompromis: Kleine Druck-Jobs auf Tinte, umfangreichere Druck-Jobs auf Team-Drucker
      • Wenn schon Laserdrucker, dann mit möglichst geringem Toner-Austoß (Stichwort: Blauer Engel)
      • Laserdrucker mit Feinstaub-Filter ausrüsten (Schutzhaube)
      • Drucker in speziell dafür vorgesehenen (gut belüfteten!) Räumen aufstellen
      • Diesem Räumen ggf. noch einen zusätzlichen Luftreiniger „spendieren“
      • Mitarbeiter aufklären, dass nicht alles gedruckt werden muss –> elektronische Ablage!

      Die Diskussion um Toner-Feinstaub aus Laserdruckern ist weit über 10 Jahre alt. In unserer digitalen Welt sollte es doch möglich sein, einen unbedenklichen „Ersatzstoff“ zum klassischen Toner zu finden
      bzw. die Drucker so zu bauen, dass Feinstaub gar nicht mehr oder nur in sehr geringen (unbedenklichen) Menge austreten kann. Aber das würde die Geräte auch wieder teurer machen. Aber da sind wir an einer Grundsatzfrage, wieviel Geld für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz ausgegeben werden soll oder kann.

      Persönlich bin ich ein „Fan“ von Tintenstrahl-Druckern, zuhause und am Arbeitsplatz. /Martin

  4. Wir haben zwar keine Allergiker bei uns zuhause, wohnen aber in der Stadt, nahe Zentrum. Und nach langem hin und her haben wir uns für einen Luftreiniger entschieden und bereuen es bis heute nicht (1 Jahr im Einsatz).
    Einen kleinen Nebeneffekt hat meine Frau bemerkt.. Es gibt nun weniger Staub zu wischen 🙂

    • Martin Schmidt // 6. Dezember 2016 um 15:06 // Antworten

      Danke für Deinen Kommentar. Wir stellen tatsächlich fest, dass immer mehr Nicht-Allergiker sich einen Luftreiniger in die Wohnung stellen. Hintergrund ist – wie bei Dir – die in einigen Städten (zu) hohe Belastung mit Feinstaub. Aktuelles Beispiel ist Stuttgart, das aufgrund seiner Kessellage besonders anfällig ist. Da lässt sich die Luftqualität zumindest in den eigenen vier Wänden oder im Büro spürbar steigern. Was viele Menschen nicht wissen: Neben der Industrie und dem Autoverkehr gehören vor allem die Landwirtschaft und die privaten Haushalte (Heizungsanlagen) mit zu den großen „Feinstaub-Produzenten“. Und beim Straßenverkehr sind es nicht nur die Abgase der Verbrennungsmotoren, sondern auch der Abrieb von Bremsen und Reifen. Unterm Strich ist Feinstaub ein „buntes“ Gemisch verschiedenster Partikeln. Trotz unterschiedlicher Herkunft haben sie eines gemeinsam: Sie schaden den Atemwegen und können Atemwegserkrankungen hervorrufen. Ein Luftreiniger leistet so einen wertvollen präventiven Beitrag. An den Ursachen ändert er leider nichts. Dass er dazu noch „normalen“ Staub aus der Luft holt, ist ein angenehmer Nebeneffekt, weil man (oder frau) weniger Staubwischen muss. Und im Sommer gibt er sogar kühle Luft ab. Da sind drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen 🙂

      • Saubere Luft // 19. April 2017 um 12:33 // Antworten

        Sehr interessanter Artikel. Dieser trägt hoffentlich zur Steigerung der Wahrnehmung unseres akuten Problems mit zu schlechter Luft in Innen- und Außenbereichen bei. Der Einsatz von Luftreinigern ist vor allem bei Allergikern oder Asthmapatienten zu empfehlen. Ich bin selbst von beidem betroffen und habe schon seit längerer Zeit ein Gerät im Einsatz. Bin total zufrieden.

  5. Also ich leide an einer relativ starken Hausstauballergie und Luftwäscher haben mir bis jetzt zumindest dabei geholfen, die Beschwerden ein wenig zu lindern.

    Ganz weg gegangen sind sie aber (zumindest bis jetzt) leider noch nicht.

    • Martin Schmidt // 19. Oktober 2016 um 16:37 // Antworten

      Hallo Oskar,
      zunächst einmal freuen wir uns, dass der Luftreiniger gute Dienste leistet und hilft, Dein Allergieleiden zu lindern.

      Ob die Beschwerden ganz weggehen (was wir Dir wünschen) lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Aber es gibt noch ein paar Stellschrauben …

      Ist es ein klassischer Luftwäscher (auf Wasserbasis) oder ein Luftreiniger mit HEPA-Filter, z.B. Reiniger der Hersteller Blueiar oder IQAir? HEPA-Luftreiniger erzielen in der Regel eine höhere Reinigungsleistung. Moderne Geräte schaffen einen Gesamtabscheidegrad von bis zu 99,97 Prozent der vorhandenen Luftschwebepartikel. Zu diesen Partikeln gehört auch Hausstaub.

      Der allergieauslösende Hausstaub entsteht durch getrockneten und zu Staub zerfallenen Kot der Hausstaub-Milbe. Dieser verteilt sich über die normale Luftzirkulation in der Raumluft. Die Milben (Gattung der Spinnentiere) leben zu Millionen bevorzugt im Bett ihres „Opfers“, am liebsten in der Matratze. Dort ist es feucht-warm – eine „Top-Wohnlage“ für die Tiere. Daher ist nachts im Schlafzimmer die Hausstaubbelastung am höchsten, schließlich schläfst Du „Kopf-an-Kopf“ mit Deinen „Haustieren“. Generell kein schöner Gedanke, solche Mitbewohner zu haben. Für Nicht-Allergiker aber sind sie völlig harmlos.

      Wer allergisch darauf reagiert, kann den Hausstaub effektiv von zwei Seiten bekämpfen. Der Luftreiniger ist eine davon.

      Zusätzlich hilft ein Encasing. Das sind textile Milbenschutzbezüge, die eine allergendichte Hülle um Matratze, Bettdecke und Kissen bilden. Diese Schutzhülle verhindert, dass der getrocknete Milbenkot, den die kleinen Quälgeister in Matratze, Decke und Kissen hinterlassen, in die Raumluft gelangt. Außerdem schneidest Du mit einem Encasing den Milben die Nahrungszufuhr ab. So wie kein Hausstaub durch den Schutzbezug nach außen dringen kann, so rieseln auch keine Hautschüppchen von Dir durch das Encasing zu den Milben. Von diesen Hautschuppen, die jeder Mensch im Schlaf verliert, ernähren sich die Milben.

      Mit einem Milbenschutzbezug reduziert sich Hausstaubbelastung spürbar und der Luftreiniger hat weniger Arbeit. Er filtert auch die Staubpartikel von Milben, die sich bei ihrer „Wohnungswahl“ für Teppich, Vorhänge oder Polstermöbel entschieden haben. Diese lassen sich nicht wirksam mit einem Encasing umhüllen. Wichtig ist auch – bei einem Doppelbett – Matratze, Decke und Kissen des Partners mit einzupacken. Denn Milben wandern und lassen sich dort nieder, wo sie gute Lebensbedingungen vorfinden.

      Übrigens: Mit einer vom Arzt bescheinigten Hausstaub-Allergie hast Du – je nach Krankenkasse – gute Chancen, dass die Kasse die Kosten für ein Encasing-Set übernimmt oder sich zumindest daran beteiligt.

      Wenn Du mehr über Encasings wissen möchtest, findest Du in unserem Softsan-Shop weitere Infos. Softsan ist unsere Eigenmarke für Milbenschutzbezüge.

      Bevor die Matratze mit einem Encasing eingepackt wird, greifen viele Allergiker gerne noch zu einem Milbenspray. Damit wird die Matratze großflächig eingesprüht. Der Wirkstoff in unserem Milbenspray ist kein Gift, sondern das rein pflanzliche Margosaextrakt, gewonnen aus dem Neembaum. Das Pflanzenextrakt tötet die Milben nicht. Es hemmt lediglich deren Fortpflanzungstrieb, mit dem Ziel, die Milben-Population in der Matratze auf natürliche Weise zu reduzieren.

      Ist das Ergebnis mit Encasing, Milbenspray und Luftreiniger immer noch nicht zufriedenstellend, sollte man prüfen, ob der Luftreiniger richtig dimensioniert ist. Hier geht es um das Verhältnis der Filterleistung des Gerätes zur Raumgröße. Wir sprechen von einer wirksamen Luftreinigung, wenn der Luftreiniger die gesamte Raumluft in einer Stunde zweimal komplett umwälzen kann. In unserem Luftreiniger-Shop steht bei jedem Gerät die passende Raumgröße. Der Wert basiert auf der Annahme einer üblichen Deckenhöhe von 220 bis 230 cm. Außerdem ist es wichtig, die vom Hersteller empfohlenen Intervalle zum Filterwechsel einzuhalten.

      Ich hoffe, Dir mit diesen Infos etwas geholfen zu haben und wünsche Dir eine beschwerdefreie Zeit.

      Viele Grüße
      Martin vom ÖKO Planet Team

  6. Hallo. Ich habe mir jetzt auch einen gekauft, da ich Allergiker bin. Man merkt den unterschied. 🙂

  7. Hallo.
    Super Artikel. Ich habe auch schon einen Zuhause – da ich Allergiker bin. Man merkt sofort den unterschied.

  8. Ich bin im Besitz eines Dyson Pure Cool Link und bin voll zufrieden damit, mit meiner Pollenallergie komme ich so besser zurecht, ach übrigens… toller Artikel 🙂

    • Martin Schmidt // 20. September 2016 um 14:18 // Antworten

      Prima. Wir haben zwar keine Dyson-Geräte im Sortiment, aber wenn die Filterleistung stimmt, trägt das spürbar zu mehr Lebensqualität bei.

  9. Ich habe mir einen wegen meiner Allergie zugelegt und bin total begeistert! Kann so ein Gerät nur jedem Allergiker empfehlen!

    • Martin Schmidt // 17. August 2016 um 11:11 // Antworten

      Danke für Ihren Kommentar. Schön, dass der Luftreiniger so wertvolle Dienste leistet und Ihr Allergieleiden lindert. Gerade beim Thema Haustaub-Allergie kommt der Luftreiniger in Ratgebern (leider) oft zu kurz. Dabei filtern moderne Geräte mit HEPA-Filter bis zu 99,97 Prozent aller schädlichen Partikel aus der Raumluft. Das schafft deutlich mehr Lebensqualität. Wir wünschen weiter alles Gute und eine möglichst beschwerdenfreie Zeit.

  10. Verki Formusoh // 8. Januar 2016 um 00:49 // Antworten

    Dieser Beitrag war sehr informativ und hat mir auf jeden Fall weitergeholfen.

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